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Persönliche Symbole finden

Aktualisiert: 18. Jan.



Was sind Symbole?


Das Wort Symbol stammt aus dem griechischen Verb symballein = zusammenwerfen, zusammenfügen.

Symbole stehen bildlich für eine, oder mehrere Aussagen. Nicht immer gelten dieselben Symbole für dieselbe Sache. Doch mit den Religionen entstanden einige typische, visuelle Manifestationen. Beispiele:


Fisch

Eine mündlich tradierte und später in Schriftform festgehaltene Version erzählt, dass der Fisch als christliches Erkennungszeichen verwendet wurde. Die eucharistischen Fische sind ein verbreitetes Bildmotiv der frühchristlichen Kunst und als Wandmalereien anzutreffen; eines der ersten Werke dieser Art findet sich in den Krypten der Lucina in der römischen Calixtus-Katakombe. Der Fisch kann archetypisch und tiefenpsychologisch als Symbol für die (unter Wasser) verborgene Wahrheit gedeutet werden, die es zu fangen, also ans Licht zu holen gilt. Sie schillert zunächst im Verborgenen, entgleitet dem Fischer leicht, verspricht aber Nahrung.


Kreis

Der Kreis ist ein altes, viel verwendetes Zeichen und besitzt sehr viele Bedeutungen: Er ist Symbol für die Einheit, für das Absolute, Vollkommene und damit Göttliche. Ebenso steht der Kreis auch für den Himmel und das All-Eine. Als unendliche Linie ist er Symbol der Unendlichkeit und, in der Gestalt einer Schlange (Uroborus), die sich in den Schwanz beißt, der Wiederkehr. In der Magie gilt der Kreis als Symbol des Schutzes gegen böse Geister, Dämonen etc. Im übertragenen Sinn wird daher dem Ring und dem kreisrunden Amulett eine schützende Funktion zugesprochen.


Deine eigenen Symbole finden und erkennen

Das bildhafte Denken ist eine Fähigkeit der Menschen. Sie haben durch ihre Bilder im Kopf die Bild- und Schriftzeichen entwickelt. Ein Symbol tarnt einen Sinn, oder eine Bedeutung. Der nicht eingeweihte Betrachter kann die so verschlüsselte Aussage nicht verstehen, so wie man eine Sprache nicht versteht, die man nicht kennt.

Ein Malprozess, der über ein halbes Jahr oder länger stattfindet, wird dir deine ganz eigene Symbolwelt aufzeigen. Dafür lässt du die Assoziationen zu bekannten Symbolen erst mal aussen vor. Denn diese sind meist sehr widersprüchlich in ihrer Aussage und Bedeutung. Sie könnten dich auf den falschen Pfad führen.

Wenn du intuitiv malst, ist dein Bild eine spontane, ungeplante Sache. Du kennst ja meistens den Grund nicht, weshalb dein Bild geraten ist, wie es ist. Du musst nicht den Anspruch haben, zu erkennen, oder zu verstehen, was du gemalt hast. Denn wie du bereits gelernt hast, ist der malerische Ausdruck der wichtigste Prozess. Das intuitive Malen ist ein Ventil, durch das du immer einen Ausgleich finden wirst.

Wenns dich aber interessiert, achte mal darauf, was häufiger oder seltener auf deinen Bildern "erscheint". Wenn du deine Bilder aufmerksam verfolgst und deine persönliche und einzigartige Ausdrucksweise an Formen, Figuren und Farben beobachtest, findest du mit der Zeit heraus, was dir die immer wiederkehrenden Dinge erzählen wollen.

Das ist deine ganz persönliche Symbolwelt! Sie zu erkennen kann dir helfen, hinter die dargestellten Dinge zu sehen und den Zusammenhang für dich zu finden. So verbindest du auf wundervolle Art die verbale und visuelle Aussage zu einer Erkenntnis, die dich auf deinem persönlichen Weg weiterbringen kann.


Quellen: wikipedia.org, Fisch (Christentum) – Wikipedia, Lexikon der Symbole, Udo Becker, Komet Verlag 1992, Ouroboros – Wikipedia


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